Video: Michael Jackson das letzte mal auf der Bühne – 2 Tage vor seinem Tod

03. Juli 2009

Ich konnte ja bisher widerstehen etwas über Michael Jackson zu schreiben. Dieses Video hat mich aber nun doch irgendwie ergriffen. Es zeigt Michael Jackson im Staples Center LA. Dort hat er zwei Tage vor seinem Tod noch für die kommende Tournee geprobt. Hier soll auch eine Trauerfeier mit seinen Fans stattfinden.

13-Jähriger tauscht iPod gegen Walkman

30. Juni 2009

Scott Campbell hat für eine Woche seinen iPod gegen ein Walkman eingetauscht. Obwohl der iPod dem Walkman bei Farbe und Aussehen, Gewicht und der Shuffle-Funktion überlegen war hat Scott einiges über die „Retro-Technologie“ namens Walkman gelernt:

  • Nach drei Tagen hat er gelernt, dass die Kassette auch eine zweite Seite hat.
  • Der "Metall-/Normal-Schalter ist kein gerne spezifischer Equalizer, sondern stellt den Typ des Bandes ein.

via /.

MacBook Pro (Grafikkarte kaputt): einfach im Ofen reparieren

24. Juni 2009

Heute habe ich es geschafft ein MacBook Pro im Ofen selber zu reparieren. Das Logic Board 7 Minuten lang bei 200°C gebacken und voila: alles wieder heile. Das Ganze klingt völlig unglaublich – ich kann es selber noch nicht ganz fassen – ist aber dennoch wahr. Hier ist die ganze Geschichte:

Das Gerät ist ein 15 Zoll MacBook Pro Intel Core 2 Duo (Santa Rosa). Gekauft im Juni 2007. Eines Tages ist der Monitor schwarz geblieben. Typischer Fall von "black screen of death" – die Grafikkarte ist kaputt. Leider ein bekanntes und oft auftretendes Problem bei NVIDIA. Da keine Garantie mehr besteht und eine Beule auf dem Top Case ist hat sich Apple auch geweigert das Logic Board auszutauschen ohne das komplette Gehäuse zu reparieren. Das Logic Board hätten sie kostenlos ersetzt (Kulanz), das Gehäuse aber nicht. Das war mir einfach zu teuer.

In der Verzweifelung bin ich auf einen Messageboard-Eintrag aufmerksam geworden der davon berichtet, dass jemand seine Geforce 8800gtx im Ofen repariert hat. Einfach bei 385 °F (ca. 200 °C) “gebacken”. Also habe ich es auch mal mit meinem Logic Board probiert. Insbesondere, weil ich wusste, dass einige die Grafikkarten auch mit einer Heißluftpistole reparieren. Zu verlieren hatte ich ja nicht viel. Für den Weg mit dem Ofen habe ich mich entschieden, da die Temperatur einfacher dosierbar ist und die Ergebnisse besser reproduzierbar sind als mit der Heißluftpistole.

Meine Erfahrungen möchte ich im Folgenden gerne mit Euch teilen. Insbesondere in der Hoffnung, dass dadurch noch mehr MacBooks gerettet werden können. Ich bin mir aber auch sicher, dass sich dieser Trick auch auf andere kaputte Laptops anwenden lässt. Zunächst ein Überblick über die Arbeitsschritte, dann die Details:

Arbeitsschritte

  1. Top Case öffnen
  2. Logic Board ausbauen
  3. Logic Board reinigen und vorbereiten
  4. Logic Board backen
  5. Kühlrippe an Logic Board schauben
  6. Logic Board einbauen
  7. Testen
  8. Top Case einbauen

Benötigte Materialien und Werkzeug

  • kleiner Kreuzschlitz Schraubendreher
  • T6 Schraubendreher (Torx 6)
  • Alufolie
  • Wärmeleitpaste
  • wärmebeständiges nicht elektrisch leitendes Klebeband
  • Kleber

1. Top Case öffnen

Wie man das Top Case öffnet ist super gut von PowerbookMedic in Form von YouTube Videos erklärt (auch als PDF erhältlich). Hier habe ich eigentlich nichts weiter hinzuzufügen und möchte einfach nur die Links liefern:

  1. Battery Removal
  2. Ram Removal
  3. Trackpad Top Case Removal

Das Ganze sollte dann so aussehen:

MacBook-Pro-topcase-offen-530

2. Logic Board ausbauen

Hier bitte aufpassen. Die Steckverbindungen der Kabel werden nicht seitlich rausgezogen sondern mit einem Schraubenzieher nach oben rausgedrückt. Beim Zusammenbau werden sie auch ehr von oben (statt seitlich) drauf gesteckt.

  1. Superdrive Removal
  2. Fan Removal
  3. Logic Board Removal

3. Logic Board reinigen und vorbereiten

Im nächsten Schritt wird das Logic Board gereinigt. Erst diese elektrisch leitenden Kissen entfernen. Dann die alte Wärmeleitpaste entfernen (ich habe das einfach mit Küchenpapier gemacht). Dann den Staub vom Logic Board entfernen (bitte nicht mit Wasser ;-) ). Auch die Kühlrippe muss gereinigt werden (Wärmeleitpaste und Staub).

Nun muss das Logic Board für den Ofen vorbereitet werden. Dazu baut man aus Alufolie kleine Ständer auf denen das Logic Board dann im Ofen steht. Diese Ständer sind kleine Hütchen die in die Schrauben-Löcher des Logic Boards gesteckt werden. Sie dienen dazu, dass das Board im Ofen stehen kann ohne dass elektronische Teile mechanisch belastet werden. Mein Logic Board hat auf fünf solcher Alufolie-Ständer gestanden. Am besten mal selber ausprobieren und den sicheren Stand überprüfen. Hier ein paar Fotos wie das Ganze aussieht:

Die Ständer aus Alufolie bauen (step by step):
Staender-Alufolie-1

Ein fertiger Ständer aus Alufolie:
Staender-Alufolie-2

Der Ständer im Logic Board:
Staender-Alufolie-3

Das stehende Logic Board auf dem Backblech:
Staender-Alufolie-4

Auf der rechten Seite habe ich für die Anschlüsse (USB etc.) des Boards noch ein kleines Dach gebaut. Es sollte dazu dienen, damit die Kunststoffteile etwas vor der Hitze geschützt werden. Ich glaube aber, dass das unnötig ist. Auch die anderen Kunststoffteile haben die Hitze ohne jeden Schaden überstanden.

4. Logic Board backen

Nun geht es wirklich zur Sache. Das Logic Board auf seinen Alufoliefüßen auf einem Backblech platzieren. Dann den Ofen vorheizen (auf ca. 220 °C und Umluft). Da durch das Öffnen beim Einschieben des Backbleches sehr viel Hitze entweicht habe ich den Ofen auf 220 und nicht auf 200 °C vorgeheizt. Wenn der Ofen die Temperatur erreicht hat Backblech rein tun und den Ofen auf 200 °C runterregeln. Mein Ofen hat nach ca. 2 Minuten wieder die eingestellten 200 °C erreicht. Dann habe ich das Logic Board noch weitere 5 Minuten gebacken…

Nach den insgesamt 7 Minuten den Ofen ausschalten, zur Hälfte öffnen und so alles langsam abkühlen lassen.

MacBook-Pro-Logicboard-im-ofen

5. Kühlrippe an Logic Board schauben

Nun wird die Kühlrippe wieder an das Logic Board geschraubt. Dazu die Kontaktflächen der Chips und der Kühlrippe noch mal gut reinigen. Keine alte Wärmeleitpaste und auch kein Fett darauf zurücklassen. Dann auf jeden Chip einen Streichholzkopf großen Tropfen geben. Die Tropfen auf dem Chip verteilen und dann die Kühlrippe vorsichtig drauf schrauben.

6. Logic Board einbauen

Nun das Logic Board einbauen. Erst rechts die Anschlüsse (USB etc.) reinstecken, dann die Stromversorgung des Boards (unter dem Board links). Darauf achten dass alle kleinen Kabel oben sind, damit man sie später anstecken kann. Schrauben in das Logic Board schrauben aber noch nicht festziehen. Dann Lüfter und Superdrive einbauen und alle Schauben nach und nach immer ein bisschen fester ziehen. Dann alle Stecker wieder anklipsen.

Damit Ihr die Schrauben auch wieder an der richtigen Stelle einbaut, habe ich unten noch ein Bild eingefügt. Wenn Ihr es anklickt öffnet es sich in voller Auflösung. Dort sollte man ziemlich gut sehen können wo welche Schraube hinkommt…

MacBook-Pro-volle-aufloesung

7. Testen

Nun den Speicher einbauen und links und rechts auf das geöffnete Gehäuse je einen Din-A4 Zettel legen. Als Isolation. Dazwischen habe ich das Keyboard angeschlossen. Nun noch das Netzteil anschließen, auf "an" drücken – und siehe da – die Kiste läuft wieder (jedenfalls bei mir und hoffentlich auch bei Euch).

8. Top Case einbauen

Nun müssen die Klebstoffstreifen zum Halten der Kabel erneuert werden. Hier bin ich mir noch unsicher ob ich einfaches Iso-Band "aus dem Baumarkt" verwenden kann oder ein spezielles Klebeband erforderlich ist. Das Band sollte nicht schmelzen und auch keinen Strom leiten. Hat jemand von Euch eine Idee?

Außerdem müssen auch diese elektrisch leitenden Kissen wieder angeklebt werden. Mal schauen wie ich das mache – an diesem Schritt bin ich noch nicht. Hat auch hier jemand eine Idee? Gibt es elektrisch leitenden Klebstoff?

Danach das Top Case einfach wieder draufschrauben.

Sooo… das war’s

So weit so gut. Ich hoffe sehr, dass durch diese Anleitung noch einige MacBooks mehr gerettet werden können. Die Biester sind einfach zu teuer sexy um einfach so kaputt zu sein. Solltet Ihr noch Fragen, Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge haben könnt Ihr sie gerne hier posten. Ich werde mich bemühen diese Anleitung in den nächsten Tagen auch ins Englische zu übersetzen. Viel Erfolg beim Schrauben…

Hintergrund Informationen – Warum gehen die Grafikkarten immer kaputt?

Heutige Grafikchips (GPUs) sind mit einer Technologie namens Ball Grid Array auf den Platinen befestigt. Die GPUs werden nicht mehr mit kleinen Beinchen angelötet, sondern “schwimmen” auf winzigen Lotperlen. Diese Art der Verbindung ist jedoch sehr anfällig gegenüber thermischen- und mechanischen Spannungen. Die Verbindungen reißen und werden unterbrochen.

Der Defekt kann behoben werden wenn man das Lot durch Erhitzung kurz verflüssigt. Deshalb der Ofen bzw. die Heißluftpistole.

Das Problem ist sehr bekannt und tritt auch bei “normalen” Grafikkarten für den Desktop Bereich auf. Hier ein paar Links zu dem Thema:

Texte unformatiert einfügen (Windows)

23. Juni 2009

Wer kennt das nicht: Man kopiert einen Text von einer Webseite in eine E-Mail oder einen Texteditor und nach dem Einfügen hat der Text eine wirklich hässliche Formatierung (am besten noch mit Hyperlink). Nun muss man das Ganze umformatieren oder erst in einen anderen Texteditor einfügen und dort wieder rauskopieren. Oder aber "Bearbeiten -> Inhalte einfügen… -> Unformatierten Text" klicken. Das Ganze nervt ziemlich.

Ich habe mich mal nach einer Lösung umgeschaut. Das Ganze heißt PureText und ist ein kleines Zusatzprogramm welches automatisch beim Booten von Windows gestartet werden kann. Mit der Tastenkombination "Windows+V" kann man dann den Text unformatiert aus der Zwischenablage einfügen. Das Konfigurationsmenü sieht so aus:

PureText

Wissensmanagement in Firmen

23. Juni 2009

Zum Thema Wissensmanagement in Firmen zu Zeiten von Twitter, Wiki, RSS und Blogs habe ich eine sehr gut gemachte Präsentationsreihe gefunden. Diese möchte ich Euch heute gerne vorstellen.

Zunächst wird die Frage gestellt wie man mit einem klassischen Wissensmanagement Menschen in einem Unternehmen miteinander verbinden kann und welches die eigentlichen Motive zum Teilen von Wissen sind. Dann werden die Ursachen des Scheiterns vom klassischen Wissensmanagement analysiert und auf „Social Software“ hingewiesen. Social Software ist jedoch nur ein Tool und nicht die Lösung…

Nun wird dargestellt wie man die sogenannte Social Software – das sind also zum Beispiel Wikis, Blogs etc. – für die tägliche Team- oder Projektarbeit nutzen kann und so die Menschen vernetzt werden. Dadurch wird Wissen ganz automatisch erfasst und geteilt. Der erfolgreiche Einsatz erfordert jedoch bestimmte kulturelle, technische und organisatorische Bedingungen. Wie ein Unternehmen solche Bedingungen gestaltet und erfolgreich einführt wird uns im dritten Teil der Präsentation gezeigt. Viel Spaß beim Lesen:



Teil 1 – Wissensmanagement im Enterprise 2.0 – Der Wikipedia Irrtum



Teil 2 – Die Entdeckung des Menschen



Teil 3 – Anleitung zum Handeln



Das wirklich witzige an diesen Präsentationen ist, dass sie durch Arbeitskollegen von mir (T-Systems) erstellt wurden. Gefunden habe ich sie jedoch nicht etwa durch ein T-Systems Wiki oder Blog, sondern durch ein Blog im Internet (pixelReality.log).

Quellen
Teil 1: Wissensmanagement im Enterprise 2.0 – Der Wikipedia Irrtum
Teil 2: Die Entdeckung des Menschen
Teil 3: Anleitung zum Handeln

Die Generation der 20- bis 35-Jährigen

17. Juni 2009

Spiegel-Online

“Der einzige Vertrag, den sie noch unbefristet bekommen, ist der Trauschein. Sie wollen im Schnitt zwei Kinder, haben aber nur 0,6.” Spiegel Online über die Generation der 20- bis 35-Jährigen.

Weitere Zitate

“Nur mit einem Ja zu irgendeiner Alternative kann man auch Nein zum Kapitalismus sagen.”

“Mut ist was Privates für mich. […] Sich als Künstler ohne Kohle eine Eigentumswohnung kaufen. Aus Lust auf was Neues den Job kündigen, alles hinter sich lassen und nach Australien auswandern.

Twitter Wartungsarbeiten wegen der Situation im Iran verschoben

16. Juni 2009

twitter-logo

Auf dem Twitter Blog wird berichtet, dass die für heute geplanten Wartungsarbeiten bei Twitter verschoben werden. Der Grund dafür ist, dass die iranische Protestbewegung Twitter extensiv für ihre Koordination nutzt. Die Wartungsarbeiten wurden auf 1:30am iranischer Zeit verlegt.

Das Ganze halte ich für eine wirklich gute Geste, die Twitter jedoch bestimmt auch einiges an PR bringt… (via TechCrunch)

Mehr über die Situation im Iran gibt es unter dem Hastag #IranElection.

Die Evolution von TinyURL und Co.

12. Juni 2009

Am Anfang stand TinyURL – gegründet im Januar 2002 mit dem Ziel, dass Newsgroup Beiträge besser verlinkt werden können. Der endgültige Durchbruch von TinyURL gelang aber erst durch Twitter und die magische Begrenzung auf 140 Zeichen. Danach schossen die URL-Verkürzer wie Pilze aus dem Boden und TinyURL hat viel Konkurrenz bekommen.

Mein Twitter Client TweetDeck unterstützt zum Beispiel sechs verschiedene "Kurzmacher". Sogar der Twitter Client auf meinem Handy (Android G1 mit twidroid) unterstützt fünf verschiedene solcher Dienste.

Doch worauf kommt es an bei TinyURL und Co.?

Welche Dienste sind gut, welche sind besser und welche gibt es überhaupt? Ein URL-Kürzer sollte natürlich in erster Linie URLs verkürzen. Dennoch spielen weitere Kriterien wie Erreichbarkeit, Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit eine wichtige Rolle. Ein weiteres und sehr beliebtes Feature sind Statistikfunktionen.

Mit Statistik ist in diesem Fall gemeint, dass man sehen kann wie oft welcher Link geklickt wurde. Zum Teil kann man sogar noch mehr Details bekommen wie zum Beispiel IP, Browser, Land etc. Das Ganze sieht im Falle von tr.im dann so aus:

tr-im-statistik

Kommen wir zum Vergleich der einzelnen URL-Abkürzer zurück:

Beim  scheinbar trivial erscheinenden Thema "URL verkürzen" schließt TinyURL als einer der schlechtesten ab. Die URL “Tinyurl.com” ist an sich mit 11 Zeichen schon viel zu lang. Da gibt es wesentlich kürzere wie zum Beispiel tr.im. Zum anderen bietet TinyURL keine der oben beschriebenen Statistikoptionen an.

Der kürzeste mir bekannte Dienst:

ist a.gd. Damit ist er um ganze 7 Zeichen kürzer als TinyURL. Auch Statistikfunktionen bietet er. Bleibt nur noch abzuwarten, bis jemand die Top-Level-Domain irgendeines Bananenstaates (z. B. pa für Panama) kauft um dann einen URL-Kürzer anzubieten der dann so aussieht: http://pa/aDw31 Genug Risikokapital scheinen die entsprechenden Startups ja zu bekommen…

Noch ein kleiner Trick zum Abschluss:

Falls Ihr einen Tweet mit Link einmal noch weiter kürzen wollt – weil die letzten Buchstaben einfach nicht reinpassen wollen – so kann man das http:// einfach durch ein www. ersetzen. Schon hat man drei weitere Zeichen gespart. In diesem Sinne: frohes Twittern!

Siehe auch:

Die Uhr Uhr

19. Mai 2009

Auf welche Ideen manche Menschen kommen… beneidenswert!

Kostenlose CeBIT Tickets

18. Februar 2009

Wer kostenlose CeBIT Tickets haben möchte sollte bei Google einfach mal nach „CeBIT 2009 Aktionscode“ suchen. Man muss sich dann auf der CeBIT Seite registrieren und kann dort den Code eingeben um ein elektronisches Ticket (PDF) zu bekommen. Mehr dazu ist zum Beispiel hier erklärt.