Ich habe das iPhone mal genauer unter die Lupe genommen – Spezifikationen angeschaut und Informationen zusammengetragen. Durch den ganzen Medien-Hype den Apple mit Steve Jobs um das iPhone aufgebaut hat sollten die üblichen Fakten, Bilder und Videos ja schon hinreichend bekannt sein. Deshalb möchte ich darauf gar nicht weiter eingehen, sondern lieber einen kleinen Blick hinter die Kulissen riskieren.
Wie auch schon der iPhone Infoblog festgestellt hat, wurde der Kalender des iPhone nicht vorgestellt. Weder in der Demo von Mister Jobs noch auf der Apple Webseite. Der Kalender ist wohl noch nicht fertig implementiert. Eine Todo- bzw. Aufgaben-Verwaltung scheint jedoch vollkommen zu fehlen.
Weitere Funktionalitäten die nicht vorhanden sind (Quelle fscklog: iPhone-Spezialbericht: FAQten, Faqten, Faqten und iPhone von Apple):
- kein UMTS
- keine Möglichkeit Videos zu drehen
- kein Autofokus, kein Zoom und kein Blitz
- kein MMS (was mich sehr verwundert)
- kein iChat bzw. kein Instant Messaging
- Es ist nicht möglich ein Notebook über das iPhone ins Internet zu verbinden.
- kein direkter Zugriff auf iTunes
- kein Vibrationsalarm
- Word und Excel Dateien können nicht bearbeitet werden.
- keine Todo- bzw. Aufgaben-Verwaltung
- keine freie API, damit Drittanbieter iPhone Software entwickeln können
- Java Programme können nicht ausgeführt werden.
- kein Feed-Reader
- keine Erweiterungsmöglichkeit des Speichers
Persönlich finde ich bei Geräten dieser Art die bequeme Zeicheneingabe extrem wichtig. Was nützen die tollten Tools und Funktionen, wenn man diese nicht bequem nutzen kann? Die Handhabbarkeit kann man aber natürlich nicht anhand von technischen Fakten überprüfen. Deshalb kann ich nur wiedergeben, was andere gesagt haben, die das iPhone schon mal „befummeln“ durften:
Die Bedienung soll sehr intuitiv sein. Das iPhone reagiert zügig und ohne Verzögerung auf Benutzereingaben. Manche finden die Software Tastatur sehr einfach zu bedienen, für manche ist es schwierig. Für Tippfehler soll es aber eine sehr hilfreiche und effiziente Fehlerkorrektur geben. (Quelle: The New York Times und Chicago Sun-Times)
Ich kann mir nicht ganz vorstellen, dass die Software Tastatur einfacher und bequemer mit den Fingern zu bedienen ist als mit einem Pen. Ein weiterer Nachteil von Software-Tastaturen ist, dass man keinen mechanischen „Klick“ Feedback beim Tippen bekommt.
Das iPhone ist weder ein vollwertiger PDA noch ein vollwertiges „Spielehandy“, da ihm MMS, Video und Java fehlen. Man darf gespannt sein, was sich bis zum Release in den USA bzw. in Deutschland noch alles tut. Dieser gerade über RSS rein gekommene Beitrag von fscklog zeigt recht gut was noch alles passieren kann.
Wer noch nicht genug gesehen hat: Bei AppleInsider gibt es hier und da noch mehr Bilder.
Du zeigst hier schön, wie „minderwertig“ dieses „Handy“ eigentlich ist. Es ist nichts ganzes und nichts halbes, aber alle wollen es haben (zumindest die Apple gehypten / Sekten). Nun denn, ich würde so viel Geld nicht für solch ein Produkt rausschmeißen.
@Baggy: Naja … wer nur ein Handy (zum telefonieren halt) in Kombination mit einem iPod erwartet wird sicher nur vom Preis enttäuscht. Allerdings würde ich für den Preis schon einen vollwertigen PDA erwarten.
Das erfüllt aber das vorgestellte iPhone (noch) nicht. Ich bin gespannt, ob sich da bis zum Release noch was ändert.
[…] vor einigen Monaten hatte ich in dem Beitrag „Das iPhone unter der Lupe“ das iPhone genauer betrachtet. Dabei habe ich die „ach so innovative Tastatur“ […]