Archiv für den Monat: Januar 2012

PMI und Konfliktmanagement

Was sagt das PMI eigentlich zum Thema Konfliktmanagement?

Teammitglieder sind zunächst selber für das Lösen von Konflikten zuständig - bevor sie es an höhere Ebenen eskalieren. Wenn Probleme eskalieren sollte der Projektmanager sicherstellen, dass der Konflikt früh und privat adressiert wird und einen gemeinschaftlichen Ansatz wählen.

Das PMI nennt sieben Konflikt-Quellen in Projekten. In absteigender Reihenfolge der Wichtigkeit sind dieses:

  1. Ablaufplanung (Schedule)
  2. Prioritäten (Priorities)
  3. Ressourcen (Ressources)
  4. Technische Meinungen (technical opinions)
  5. Administrative Abläufe (Administrative procedures)
  6. Kosten (Cost)
  7. Persönlichkeiten (Personalities)

Konflikte können manchmal durch folgende Techniken vermieden werden:

  • Klare Abgrenzung von Aufgaben (Doppeldeutigkeiten oder überlappende Zuständigkeiten vermeiden)
  • Das Team informieren über:
    • Wo genau das Projekt hinführt (Ziele und Grundsätze)
    • Ergebnisse von Schlüssel-Entscheidungen (das Team einbeziehen wenn es angebracht ist)
    • Änderungen
  • Arbeitsanweisungen herausfordernd und interessant gestalten

Konflikte können einen positiven oder negativen Effekt auf Projekte haben. Es hängt davon ab wie sie gehandhabt werden. Das PMI nennt fünf Techniken wie man auf Konflikte reagieren kann:

  1. Problemlösung (ansprechen): Die Angelegenheit direkt und gemeinschaftlich ansprechen. Durch klassische Problemlösungsmethoden können beide Parteien auf eine Lösung hinarbeiten die ihren Bedürfnissen genügt („Win-Win-Situation“). Das PMI befürwortet diesen Ansatz als den ersten und besten.
  2. Kompromiss: Verhandeln und nach Kompromissen suchen die beide Parteien zu einem gewissen Grad zufriedenstellen. Das PMI betrachtet diesen Ansatz als den zweitbesten.
  3. Schlichten: Differenzen herunterspielen um die Atmosphäre freundlich zu halten. Diese Methode wird vermutlich die Ursachen des Konfliktes nicht lösen. Deshalb wird diese „Scheinlösung“ nur temporär sein.
  4. Rückzug: Verwendung einer herauszögernden Taktik wenn die Spannungen sehr stark werden und die zukünftige Zusammenarbeit gefährdet ist. Die Abfolge wäre dann: zurückziehen, abkühlen und später wieder eingreifen.
  5. Erzwingen: Eine Win-Lose-Situation erzeugen indem man die Ziele einer Partei heraushebt und die der anderen unterdrückt. Das PMI empfiehlt das „Erzwingen“ nur als letzten Ausweg, da es zu Feindschaft und einer Patt-Situation führen kann. Dieses wird zu weiteren Konflikten führen.

Quelle: PMP Exam Study Guide von C. Michael Farr (Ph.D.) und CMF Solutions, Inc, Seite 7-11f

WikidPad - das persönliche Wiki

Was ist WikidPad?

WikidPad ist eine Mischung aus Outliner (Notizblocksoftware) und (persönlichem) Wiki. Man kann also ähnlich wie in einem normalen Texteditor Notizen machen. Die Notizzettel werden jedoch nicht in einzelnen Dateien abgelegt, sondern durch das Wiki gebündelt und in einer Baum-Ansicht dargestellt (siehe Abbildung unten).

Aussehen von WikidPad

Wie in einem Wiki kann man Einträge (Notizzettel) miteinander verlinken. Weiterhin gibt es eine Auszeichnungssprache z.B. für Überschriften, Formatierungsoptionen (Fettschrift) und Aufzählungslisten.

Die Bedienung von WikidPad erfolgt nicht mit einen Webbrowser, sondern durch eine lokal installierte Software. Dadurch ist es jedoch nicht möglich WikidPad mit mehreren Benutzern parallel zu nutzen. Es ist halt kein „echtes“ Wiki sondern ein persönliches Wiki (Personal wiki).

WikidPad ist Open-source software und wird auf dieser SourceForge Seite gehosted. Es ist in Python implementiert und läuft sowohl unter Windows als auch auf Mac OS X und Linux. Die Informationen werden als Textdateien im eigenen Dateisystem gespeichert. Zusätzlich wird eine lokale Datenbank benutzt (SQLite). Diese speichert unter Anderem Daten von der Volltextindexierung.

Vorteile von WikidPad

WikidPad ist hervorragend geeignet um Wissen (Notizen) zu strukturieren, zu speichern, zu verwalten und miteinander zu vernetzen (verlinken). Es verhindert Zettelwirtschaft die man a) eh irgendwann elektronisch erfassen muss und über die man b) irgendwann die Übersicht verliert.

Ein weiterer Vorteil ist die einfache Veraltung von Todos. Beim Zeitmanagement kann WikidPad wertvolle Unterstützung leisten.

Zeitmanagement mit WikidPad

Wie in Getting Things Done gefordert erfasse ich meine ToDos sortiert nach Orten wo ich sie erledigen kann. Büro, zuhause, Telefon, etc. Diese Unterteilung wird einfach mit Überschriften gemacht (siehe Abbildung unten).

ToDos in WikidPad verwalten

Das Schöne an WikidPad ist die Möglichkeit zusätzliche Keywords anzuhängen. Zum Beispiel todo.heute (siehe Abbildung oben). Aus diesen Keywords wird nun in der Baumansicht (links im WikidPad Fenster) eine dynamische View erstellt (siehe Abbildung unten). Diese View wird bei jedem Speichern aktualisiert. In ihr kann man genau sehen wann man was geplant hat.

Dynamisch erzeugte View der ToDos in WikidPad

Installation

Die Installation ist recht einfach. Zunächst WikidPad herunterladen. Zurzeit (Stand Januar 2012) ist es in Version „2.1 (stable)“ verfügbar. Dann die Installation starten.

Ich habe WikidPad als portable Installation auf einem USB Stick installiert (siehe Abbildung unten). So habe ich auf dem Stick nicht nur die Daten, sondern auch die Software immer dabei.

Optionen bei der Installation von WikidPad

Ein neues Wiki anlegen

Nach der Installation öffnet sich nach dem Start von WikidPad die WikidPad Hilfe, die natürlich in Form eines WikidPad Wiki dokumentiert ist. Möchte man ein eigenes Wiki anlegen, so kann man das mit „Wiki -> New“ tun.

Bei der Auswahl des Datenbank-Typen kann man die Default-Werte benutzen (siehe Abbildung unten).

Anlegen eines neuen WikidPad (Default Einstellungen)

Formatierung

Wie man bei WikidPad Text formatiert ist unter WikidPad Formatierung beschrieben. Unten sind zwei Abbildungen mit einem Beispiel für die Formatierung von Text (fett, kursiv) und die Auszeichnung von Überschriften.

Formatierung in WikidPad

Überschriften bei WikidPad

Mehr zum Thema Listen und wie zum Beispiel Nummerierte Listen erstellt, kann man hier nachlesen: WikidPad Bulleted Lists. Unten ist ein Beispiel einer Liste zu sehen.

Listen in WikidPad

Konfiguration

Die Standard-Konfiguration von WikidPad ist im Prinzip ok. Dennoch habe ich bei mir ein paar eigene Einstellungen gemacht.

DisableCamelCaseWords

WikidPad erkennt automatisch sogenannte „wiki words“ und stellt diese als interne Links dar. Interne Links verweisen immer auf eine andere WikidPad Seite.

Wiki words are (at least by default) all words which start with an
uppercase letter and where at least one uppercase letter follows a
lowercase letter in the word (this is called „camelcase“, like e.g.
WikiWord) or where a lowercase letter follows after multiple uppercase
letters (ABCd). (siehe auch Word Linking)

Diese „wiki words“ habe ich deaktiviert, so dass man sie explizit durch eckige Klammern auszeichnen muss. Zum Beispiel [Mein Wiki Word].

Dazu muss man unter „WikiSettings“ folgendes einfügen: [global.camelCaseWordsEnabled: false] (siehe auch Abbildung unten und DisableCamelCaseWords).

WikiSettings: global.camelCaseWordsEnabled: false

WikidPad unterstützt eine Wiki Words Auto Completion, welche unvollständige Wiki Words per Ctrl-Space vervollständigen kann.

Dieses Auto Completion sollte man nun so konfigurieren, dass sie die schließende eckige Klammer anfügt. Das geschieht anhand eines Haken unter Extra -> Options... -> Editor bei „Append closing bracket on auto-complete“ (siehe auch Abbildung unten).

Konfiguration (Append closing bracket)

Initiales Level von Überschriften

Standardmäßig werden bei neu erzeugten Seiten Überschriften der zweiten Ebene erzeugt. Das sind Überschriften nach dem Muster ++ Überschrift. Das erscheint mir nicht sinnvoll, da ich eine Überschrift erster Ebene haben möchte.

Das Ganze wird unter Extra -> Options... -> Headings unter „Heading Prefix“ konfiguriert. Hier einfach ein „+“ löschen (siehe auch Abbildung unten).

Konfiguration (Heading Prefix)

Links

Hier noch ein paar hilfreiche Links:

Wissensmanagement in Firmen

Zum Thema Wissensmanagement in Firmen zu Zeiten von Twitter, Wiki, RSS und Blogs gibt es eine sehr interessante Präsentationsreihe. Diese möchte ich hier kurz vorstellen.

Zunächst wird die Frage gestellt wie man mit einem klassischen Wissensmanagement Menschen in einem Unternehmen miteinander verbinden kann und welches die eigentlichen Motive zum Teilen von Wissen sind. Dann werden die Ursachen des Scheiterns vom klassischen Wissensmanagement analysiert und auf „Social Software“ hingewiesen. Social Software ist jedoch nur ein Tool und nicht die Lösung...

Nun wird dargestellt wie man die sogenannte Social Software - das sind also zum Beispiel Wikis, Blogs etc. - für die tägliche Team- oder Projektarbeit nutzen kann und so die Menschen vernetzt werden. Dadurch wird Wissen ganz automatisch erfasst und geteilt. Der erfolgreiche Einsatz erfordert jedoch bestimmte kulturelle, technische und organisatorische Bedingungen. Wie ein Unternehmen solche Bedingungen gestaltet und erfolgreich einführt wird uns im dritten Teil der Präsentation gezeigt. Viel Spaß beim Lesen:

Teil 1 - Wissensmanagement im Enterprise 2.0 - Der Wikipedia Irrtum

Teil 2 - Die Entdeckung des Menschen

Teil 3 - Anleitung zum Handeln

Das wirklich witzige an diesen Präsentationen ist, dass sie durch Kollegen von mir (T-Systems) erstellt wurden. Gefunden habe ich sie jedoch nicht etwa durch ein T-Systems Wiki oder Blog, sondern durch ein Blog im Internet (pixelReality.log).

Quellen:

MacBook Pro (Grafikkarte kaputt): einfach im Backofen reparieren

Ein Trick um das MacBook Pro im Backofen selber zu reparieren: Das Logic Board 7 Minuten lang bei 200°C backen und voila: alles wieder heile. Das Ganze klingt völlig unglaublich - ich kann es selber noch nicht ganz fassen - ist aber dennoch wahr. Hier ist die ganze Geschichte:

Das (mein) Gerät ist ein 15 Zoll MacBook Pro Intel Core 2 Duo (Santa Rosa). Gekauft im Juni 2007. Eines Tages ist der Monitor schwarz geblieben. Typischer Fall von „black screen of death“ - die Grafikkarte ist kaputt. Leider ein bekanntes und oft auftretendes Problem bei NVIDIA. Da keine Garantie mehr besteht und eine Beule auf dem Top Case ist hat sich Apple auch geweigert das Logic Board auszutauschen ohne das komplette Gehäuse zu reparieren. Das Logic Board hätten sie kostenlos ersetzt (Kulanz), das Gehäuse aber nicht. Das war mir einfach zu teuer.

In der Verzweiflung bin ich auf einen Messageboard-Eintrag aufmerksam geworden der davon berichtet, dass jemand seine Geforce 8800gtx im Ofen repariert hat. Einfach bei 385 °F (ca. 200 °C) “gebacken”. Also habe ich es auch mal mit meinem Logic Board probiert. Insbesondere, weil ich wusste, dass einige die Grafikkarten auch mit einer Heißluftpistole reparieren. Zu verlieren hatte ich ja nicht viel. Für den Weg mit dem Ofen habe ich mich entschieden, da die Temperatur einfacher dosierbar ist und die Ergebnisse besser reproduzierbar sind als mit der Heißluftpistole.

Meine Erfahrungen möchte ich im Folgenden gerne mit Euch teilen. Insbesondere in der Hoffnung, dass dadurch noch mehr MacBooks gerettet werden können. Ich bin mir aber auch sicher, dass sich dieser Trick auch auf andere kaputte Laptops anwenden lässt. Zunächst ein Überblick über die Arbeitsschritte, dann die Details:

Arbeitsschritte

  1. Top Case öffnen
  2. Logic Board ausbauen
  3. Logic Board reinigen und vorbereiten
  4. Logic Board backen
  5. Kühlrippe an Logic Board schrauben
  6. Logic Board einbauen
  7. Testen
  8. Top Case einbauen

Benötigte Materialien und Werkzeug

  • kleiner Kreuzschlitz Schraubendreher
  • T6 Schraubendreher (Torx 6)
  • Alufolie
  • Wärmeleitpaste
  • wärmebeständiges nicht elektrisch leitendes Klebeband
  • Kleber

1. Top Case öffnen

Wie man das Top Case öffnet ist super gut von PowerbookMedic in Form von YouTube Videos erklärt (auch als PDF erhältlich). Hier habe ich eigentlich nichts weiter hinzuzufügen und möchte einfach nur die Links liefern:

  1. Battery Removal
  2. Ram Removal
  3. Trackpad Top Case Removal

Das Ganze sollte dann so aussehen:

2. Logic Board ausbauen

Hier bitte aufpassen. Die Steckverbindungen der Kabel werden nicht seitlich rausgezogen sondern mit einem Schraubenzieher nach oben rausgedrückt. Beim Zusammenbau werden sie auch ehr von oben (statt seitlich) drauf gesteckt.

  1. Superdrive Removal
  2. Fan Removal
  3. Logic Board Removal

3. Logic Board reinigen und vorbereiten

Im nächsten Schritt wird das Logic Board gereinigt. Erst diese elektrisch leitenden Kissen entfernen. Dann die alte Wärmeleitpaste entfernen (ich habe das einfach mit Küchenpapier gemacht). Dann den Staub vom Logic Board entfernen (bitte nicht mit Wasser ;-) ). Auch die Kühlrippe muss gereinigt werden (Wärmeleitpaste und Staub).

Nun muss das Logic Board für den Ofen vorbereitet werden. Dazu baut man aus Alufolie kleine Ständer auf denen das Logic Board dann im Ofen steht. Diese Ständer sind kleine Hütchen die in die Schrauben-Löcher des Logic Boards gesteckt werden. Sie dienen dazu, dass das Board im Ofen stehen kann ohne dass elektronische Teile mechanisch belastet werden. Mein Logic Board hat auf fünf solcher Alufolie-Ständer gestanden. Am besten mal selber ausprobieren und den sicheren Stand überprüfen. Hier ein paar Fotos wie das Ganze aussieht:

Die Ständer aus Alufolie bauen (step by step):

Ein fertiger Ständer aus Alufolie:

Der Ständer im Logic Board:

Das stehende Logic Board auf dem Backblech:

Auf der rechten Seite habe ich für die Anschlüsse (USB etc.) des Boards noch ein kleines Dach gebaut. Es sollte dazu dienen, damit die Kunststoffteile etwas vor der Hitze geschützt werden. Ich glaube aber, dass das unnötig ist. Auch die anderen Kunststoffteile haben die Hitze ohne jeden Schaden überstanden.

4. Logic Board backen

Nun geht es wirklich zur Sache. Das Logic Board auf seinen Alufoliefüßen auf einem Backblech platzieren. Dann den Ofen vorheizen (auf ca. 220 °C und Umluft). Da durch das Öffnen beim Einschieben des Backbleches sehr viel Hitze entweicht habe ich den Ofen auf 220 und nicht auf 200 °C vorgeheizt. Wenn der Ofen die Temperatur erreicht hat Backblech rein tun und den Ofen auf 200 °C runterregeln. Mein Ofen hat nach ca. 2 Minuten wieder die eingestellten 200 °C erreicht. Dann habe ich das Logic Board noch weitere 5 Minuten gebacken...

Nach den insgesamt 7 Minuten den Ofen ausschalten, zur Hälfte öffnen und so alles langsam abkühlen lassen.

5. Kühlrippe an Logic Board schrauben

Nun wird die Kühlrippe wieder an das Logic Board geschraubt. Dazu die Kontaktflächen der Chips und der Kühlrippe noch mal gut reinigen. Keine alte Wärmeleitpaste und auch kein Fett darauf zurücklassen. Dann auf jeden Chip einen Streichholzkopf großen Tropfen geben. Die Tropfen auf dem Chip verteilen und dann die Kühlrippe vorsichtig drauf schrauben.

6. Logic Board einbauen

Nun das Logic Board einbauen. Erst rechts die Anschlüsse (USB etc.) reinstecken, dann die Stromversorgung des Boards (unter dem Board links). Darauf achten dass alle kleinen Kabel oben sind, damit man sie später anstecken kann. Schrauben in das Logic Board schrauben aber noch nicht festziehen. Dann Lüfter und Superdrive einbauen und alle Schrauben nach und nach immer ein bisschen fester ziehen. Dann alle Stecker wieder anklipsen.

Damit Ihr die Schrauben auch wieder an der richtigen Stelle einbaut, habe ich unten noch ein Bild eingefügt. Wenn Ihr es anklickt öffnet es sich in voller Auflösung. Dort sollte man ziemlich gut sehen können wo welche Schraube hinkommt...

MacBook-Pro-volle-aufloesung

7. Testen

Nun den Speicher einbauen und links und rechts auf das geöffnete Gehäuse je einen Din-A4 Zettel legen. Als Isolation. Dazwischen habe ich das Keyboard angeschlossen. Nun noch das Netzteil anschließen, auf „an“ drücken - und siehe da - die Kiste läuft wieder (jedenfalls bei mir und hoffentlich auch bei Euch).

8. Top Case einbauen

Nun müssen die Klebstoffstreifen zum Halten der Kabel erneuert werden. Hier bin ich mir noch unsicher ob ich einfaches Iso-Band „aus dem Baumarkt“ verwenden kann oder ein spezielles Klebeband erforderlich ist. Das Band sollte nicht schmelzen und auch keinen Strom leiten. Hat jemand von Euch eine Idee?

Außerdem müssen auch diese elektrisch leitenden Kissen wieder angeklebt werden. Mal schauen wie ich das mache - an diesem Schritt bin ich noch nicht. Hat auch hier jemand eine Idee? Gibt es elektrisch leitenden Klebstoff?

Danach das Top Case einfach wieder draufschrauben.

Sooo... das war’s

So weit so gut. Ich hoffe sehr, dass durch diese Anleitung noch einige MacBooks mehr gerettet werden können. Die Biester sind einfach zu teuer sexy um einfach so kaputt zu sein. Solltet Ihr noch Fragen, Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge haben könnt Ihr sie gerne hier posten.

In den letzten Wochen und Monaten habe ich sehr viel positives Feedback zu diesem Artikel bekommen. Viele Macs (und sogar eine Xbox) wurden repariert und viel Geld konnte gespart werden. Deshalb würde ich mich freuen, wenn Ihr hier einen Kommentar hinterlasst (egal ob es mit Eurem Mac funktioniert hat oder nicht) oder meinen Blog einfach selber verlinkt.

Hintergrund Informationen - Warum gehen die Grafikkarten immer kaputt?

Heutige Grafikchips (GPUs) sind mit einer Technologie namens Ball Grid Array auf den Platinen befestigt. Die GPUs werden nicht mehr mit kleinen Beinchen angelötet, sondern “schwimmen” auf winzigen Lotperlen. Diese Art der Verbindung ist jedoch sehr anfällig gegenüber thermischen- und mechanischen Spannungen. Die Verbindungen reißen und werden unterbrochen.

Der Defekt kann behoben werden wenn man das Lot durch Erhitzung kurz verflüssigt. Deshalb der Ofen bzw. die Heißluftpistole.

Das Problem ist sehr bekannt und tritt auch bei “normalen” Grafikkarten für den Desktop Bereich auf. Hier ein paar Links zu dem Thema:

Texte unformatiert einfügen (Windows)

Wer kennt das nicht: Man kopiert einen Text von einer Webseite in eine E-Mail oder einen Texteditor und nach dem Einfügen hat der Text eine wirklich hässliche Formatierung. Das liegt daran, dass die Richtext-Informationen übernommen wurden. Nun muss man das Ganze umformatieren oder erst in einen anderen Texteditor einfügen und dort wieder rauskopieren. Oder aber „Bearbeiten -> Inhalte einfügen... -> Unformatierten Text“ klicken. Das Ganze nervt ziemlich.

Ich habe mich mal nach einer Lösung umgeschaut. Das Ganze heißt PureText und ist ein kleines Windows Tool. Es startet automatisch beim Booten. Mit der Tastenkombination „Windows+V“ kann man dann den Text unformatiert aus der Zwischenablage einfügen. Das Konfigurationsmenü sieht so aus: