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Feedly: Guter Ersatz für Google Reader

Feedly_LogoBald ist es so weit. Google Reader wird am 1. Juli abgeschaltet. Deshalb habe ich mich in den letzten Tagen auf die Suche nach Alternativen gemacht. Fündig bin ich bei Feedly geworden.

Feedly ist als App für iPhone, iPad und Android verfügbar. Außerdem im Webbrowser nutzbar. Leider muss man (aus welchem Grund auch immer) ein Feedly Plugin für Firefox installieren um Feedly zu nutzen. Zurzeit ist es noch so, dass Feedly den Google Reader im Hintergrund als Datenquelle nutzt. Feedly hat jedoch auf seinem Blog versprochen, dass der Übergang zu Feedly nach der Abschaltung von Google Reader problemlos funktionieren wird. Dazu haben sie ein Backend namens Normandy implementiert, das ein Clone der Google Reader API ist. Wichtig bei der Suche nach einem Ersatz für den Google Reader war mir, dass ich den Ersatz sowohl mit Firefox als auch mit iPad und Android nutzen kann. Dass meine Abonnierten Feeds in der Cloud sind und so Artikel die mit einem Gerät als gelesen markiert wurden auch auf dem anderen Gerät als gelesen markiert werden.

Feedly hat für mich noch nicht den vollen Funktionsumfang erreicht den mir Google Reader geboten hat. Für die Basics reicht es allerdings. Wirklich schade, dass Google den Reader einstellt. Vermutlich ist RSS einfach ein zu offener Standard. Die Tendenz bei Facebook, Twitter und Google+ ist ja eindeutig zu immer mehr Abschottung und weniger Integration mit anderen Diensten. Außer natürlich diese anderen Dienste sind Lieferanten für Content.

Wissensmanagement in Firmen

Zum Thema Wissensmanagement in Firmen zu Zeiten von Twitter, Wiki, RSS und Blogs gibt es eine sehr interessante Präsentationsreihe. Diese möchte ich hier kurz vorstellen.

Zunächst wird die Frage gestellt wie man mit einem klassischen Wissensmanagement Menschen in einem Unternehmen miteinander verbinden kann und welches die eigentlichen Motive zum Teilen von Wissen sind. Dann werden die Ursachen des Scheiterns vom klassischen Wissensmanagement analysiert und auf „Social Software“ hingewiesen. Social Software ist jedoch nur ein Tool und nicht die Lösung…

Nun wird dargestellt wie man die sogenannte Social Software – das sind also zum Beispiel Wikis, Blogs etc. – für die tägliche Team- oder Projektarbeit nutzen kann und so die Menschen vernetzt werden. Dadurch wird Wissen ganz automatisch erfasst und geteilt. Der erfolgreiche Einsatz erfordert jedoch bestimmte kulturelle, technische und organisatorische Bedingungen. Wie ein Unternehmen solche Bedingungen gestaltet und erfolgreich einführt wird uns im dritten Teil der Präsentation gezeigt. Viel Spaß beim Lesen:

Teil 1 – Wissensmanagement im Enterprise 2.0 – Der Wikipedia Irrtum

Teil 2 – Die Entdeckung des Menschen

Teil 3 – Anleitung zum Handeln

Das wirklich witzige an diesen Präsentationen ist, dass sie durch Kollegen von mir (T-Systems) erstellt wurden. Gefunden habe ich sie jedoch nicht etwa durch ein T-Systems Wiki oder Blog, sondern durch ein Blog im Internet (pixelReality.log).

Quellen: